Reviews

METALUNDERGROUND (AUT):


“Wir schreiben das Jahr 2009, als sich die fünf Musiker/innen aus Kulmbach, Deutschland, entschlossen, gemeinsam Musik zu machen. Jetzt, im Februar 2015, tragen Dying Gorgeous Lies ihr Zweites Album “First World Breakdown” an die Verkaufsstände. Dying Gorgeous Lies verleihen dem “Female-Fronted-Metal” eine ganz neue Note. 

Gleich mit dem Opener und Titelsong “First World Breakdown” legen die Deutschen ordentlich los und drücken so richtig auf die Tube. Nach kurzen Augenblicken lässt der Drive und die Energie, die der Song von Beginn weg versprüht, die Nackenmuskulatur zucken und den Kopf auf- und abbewegen. Was sonst noch gleich auf den ersten Tönen hörbar ist – Dying Gorgeous Lies ist vocaltechnisch weder Kategorie Nightwish oder Lacuna Coil, noch Arch Enemy oder Arkona. Nein, Dying Gorgeous Lies kreiert definitiv eine neue, aber sehr begeisternde, Art des Female-Fronted-Metal. Die Drums sind treibend ohne Ende. Der Bass ist bebend und die Riffs sind hammerhart, schroff und dreckig. Die Melodien sind eingehend und haben definitiv Wiedererkennungswert. Die Vocals sind rau und gehen right in your face.

Alles in Allem sind Dying Gorgeous Lies technisch sehr präziese und hochprofessionell unterwegs. Die Arrangements sind klasse und die Songstrukturen sind durchdacht und fein angeordnet. Die Tracks verbreiten Energie ohne Ende und man bekommt sofort Lust auf ne Liveshow.

Mein Fazit: Technisch sehr ausgereifte Platte mit dem gewissen Etwas. First World Breakdown hat massig Power und geht ab wie Sau. Headbanging- und Moshpitpotential schon fast gesundheitsgefährdend vorhanden. Den minimalen Punkteabzug gibt es nur, weil zehn Songs von diesem Material etwas zu wenig sind. Da könnte man als Hörer auf alle Fälle noch das Ein oder Andere Stück vertragen.

EMP:


„Das technische Know-How der Kapelle verbunden mit dem einzigartigen Gesang der Fronterin Liz Gorgeous machen "First world breakdown" zu einem kleinen Thrash-Kunstwerk.“

LEGACY MAGAZINE #94:


„Musikalisch verbinden Dying Gorgeous Lies traditionellen Heavy Metal mit der Aggression des Thrash Metals und beeindrucken mit hochmelodischer Gitarrenarbeit, welche den Songs einen ganz besonderen Reiz verleiht und somit nicht nur Thrasher ansprechen dürfte. Gerade die hohe Eingängigkeit der Songs in Verbindung mit „catchy“ tönenden Refrains sorgen für so manchen Volltreffer und lassen „First World Breakdown“ zu einem echten Gute-Laune-Album werden, bei dem das Abrocken einfach Spaß macht. Gerade auch live on stage dürfte das Songmaterial hervorragend funktionieren. Bei so manchem Song klingt man, als würden Gamma Ray plötzlich Thrash machen. Diese Mischung funktioniert perfekt. […] Das Ding macht einfach Spaß!“

LORDS OF METAL (NL):


“What I like about her voice and vocal style is the fact that she doesn’t use the cliché female grunts; she definitely sings aggressive, but keeps the femininity in her voice at the same time. Something that made a vocalist like the late Dawn Crosby (Détente) also so special for me back in the days.“

STORMBRINGER (AUT):


Bei DYING GORGEOUS LIES geht „Female Fronted Metal Band“ zur Abwechslung mal in eine völlig andere Richtung. Hier haben wir keine Opernsängerin, die sich mit einer Metal-Truppe zusammengeschlossen hat, und schöne Liedchen trällert, sondern Liz. Eine Sängerin, die sich ihre eigene Nische schafft. Ein wenig erinnert sie mich – was jetzt bekanntere weibliche Stimmen betrifft – an Liv von SISTER SIN, aber doch nicht ganz. Bei dem deutschen Stück würde ich sie am liebsten mit Tom Angelripper vergleichen, wenn er mit ONKEL TOM unterwegs ist. Da hat sie genau den gleichen Ausdruck in ihrer Tonlage, wie wir es vom SODOM Frontman kennen.

Wer also auf deutschen Text steht, soll sich unbedingt „Schein“ anhören. Das hat eine Kombination aus brutal&simpel und man bekommt sofort einen guten Eindruck, wie diese Frontfrau singt. Liz’ Stimme ist stark und aggressiv. Mal tief, dann wieder passend für einen Thrash-Scream. Ich kann sie mir gut auf der Bühne und an der Front vorstellen, wo sie die headbangende Masse anfeuert. Dieses Energiebündel live zu erleben, wäre sicher ne Wucht. Auch weil die Band es sehr gut versteht ein Live-Feeling bei diesem Album mitzuliefern.

„First World Breakdown“ ist ihr zweiter Longplayer, sie sind nun bei Massacre Records unter Vertrag und man hört eine deutliche Entwicklung bzw. Steigerung seit ihrem Debüt. Vom Stil her haben wir typischen Thrash-Metal mit deutscher Abstammung. Die kommt natürlich bei den deutschen Texten besonders stark zum Vorschein, aber auch beim Songwriting allgemein. Die Rhythmus-Sektion gibt pausenlos Gas, die Riffs glühen so richtig und die Soli haben Speed und Aggression.

Anspieltipps: "First World Breakdown", „Rise Again“, „Join My Hate“ und “United”

 

Fazit: „Female Fronted“ auf Tom Angelrippers Spuren …. Naja, nicht so direkt, aber Sängerin Liz von DYING GORGEOUS LIES lässt sich nicht mit den meisten anderen Frauen vergleichen. „First World Breakdown“ ist ein Tipp für alle, die mal Thrash-Metal mit ner Sängerin hören wollen – ihr werdet nicht enttäuscht sein.”

POWER PLAY MAGAZINE (UK):


‘Dying Gorgeous Lies‘ sophomore release, ‘First World Breakdown’, has a star in vocalist Lisa Minet. She has the requisite talent needed to become huge in the thrash field.  In addition, guitarists Marcel Völkel and Bernd Stübinger have the technical skills and expertise in shredding to compete with most six-string thrashers. The songs are strong, memorable, and intense. The title track, for example, slices out of the speakers with all intents to grab you by the throat – a real barnstormer!

Other standouts include ‘Suppressing Fire’ with yet another killer riff. ‘Riot.Call’ starts with a sneaky bass line before setting in with a Saxon-like riff. The last track, ‘United’, thrashes along nicely, but with a great chorus – a rarity within thrash circles. All in all, a really good thrash album. I’ll have to grab their debut, ‘Insanitarium’ asap. 

THE-PIT (D):


Die zweite Platte bringen die Kulmbacher Dying Gorgeous Lies mit „First World Breakdown“ auf den Markt. Die Oberfranken haben ihr größtes Alleinstellungsmerkmal eindeutig in ihrer Frontfrau Liz. Die sympathische Shouterin drückte der Mucke mit ihrer Stimme schon immer einen ganz eigenen Stempel auf.

Nachdem das erste Album und die zuletzt vom Stapel gelassene EP in Eigenregie produziert wurden, kann man bei „First World Breakdown“ Massacre Records als Label angeben. Dieser große Sprung nach oben lässt natürlich aufhorchen. Also ab mit der Scheibe in den Schacht – jetzt testen wir das neue Werk auf Herz und Nieren.

Wie zu erwarten war, kommen die fünf Oberfranken gleich mit einem powergeladenen Kracher als Opener daher. Das Titelstück eröffnet die Scheibe und macht Eindruck. Doch noch bevor Liz loslegt, kann man schon ins Staunen kommen: Die Gitarristen Bernd Stübinger und Marcel Völkel eröffnen die Nummer und beeindrucken sogleich mit ihrem Können. Über die ganze Platte glänzen die beiden Klampfer, aber auch Stephan Straubinger und Sascha Schulze an den Drums und am Bass überzeugen mit beachtlichem spielerischen Talent.

Die Highlights auf „First World Breakdown“ sind allerdings eher die nicht ganz so technischen, sondern emotionalen Stücke, wie zum Beispiel „Rise Again“ oder „United“. Auch der Opener „First World Breakdown“ kann noch mit in diese Liste aufgenommen werden. Hier entwickelt sich die größte Dynamik und Dying Gorgeous Lies können ihre energetische Musik am Besten zur Wirkung bringen. Einige andere Lieder bremsen sich selber ein bisschen aus, weil sie zu vollgepackt sind. Technisch sind alle Werke einwandfrei, aber der rote Faden wird stellenweise dünn. „Supressing Fire“ ist hier kein schlechtes Beispiel. Hier wird immer wieder der Schwung aus dem Song genommen. Das hat zwar auch was, bremst aber wie gesagt den bandtypischen Kraftfluss ein. Trotz ähnlicher Songstruktur funktioniert „Join My Hate" anders. Der kräftige Refrain reißt mit und man kann sich gut vorstellen, wie der Titel live mitreißen kann.

Zwei Gastmusiker haben auch dem Weg mit auf die Platte gefunden: Nord von Hämatom und Markus A. Giestl, der Vokalist von „Code Red“ haben jeweils Teil an einem Song. Diese Zusammenarbeit ist ein schönes Beispiel dafür, dass die Fränkische Musikszene sehr viele Talente zu bieten hat.  

„First World Breakdown“ kann durchweg als beeindruckendes Album angesehen werden. Ausfälle gibt es auf der Scheibe gar keine, dafür gleich mehrere wirklich fette Nummern. Eine Sache muss man aber schon auch anmerken: Die Energie einer Liveshow konnten Dying Gorgeous Lies nicht komplett auf CD bannen. Das war zu erwarten und wird wahrscheinlich auch in Zukunft so bleiben, denn live gibt die Formation so viel Gas, dass es schier ein Ding der Unmöglichkeit sein wird, die Kraft, die live aufgefahren wird, auf eine kleine Plastikscheibe zu fesseln. Dennoch geht hier eine große Empfehlung raus an alle, die auf Metal mit einer Shouterin und/oder auf technischen Thrash Metal stehen. Dying Gorgeous Lies bieten mit der neuen Platte mehr als nur ein paar Stunden gute Unterhaltung. Hier kann man sich wochenlang vergnügen.

WICKED CHANNEL (US):


“Dying Gorgeous Lies second record has something to prove. For people who have judged this band as just another metal band with a female singer, boy are you going to be shocked. This band really shows off their depth song to song, and really gives a platform to their lead singer to really explore what she has inside. Each song she really gives a slice of what intensity and passion she has. This is a band that really has so many weapons that carry the band’s sound to a whole new level that the first record did not come close to touching. This is a heavy yet melodic delivery in the vocals that mixes both sides of the spectrum. The arrangements on this record are really good and the songs are very structured and sound like the whole band is out to show people they belong. This is a band that has energy and a passion that you just feel track to track, and you are inspired to air guitar and let the metal angel sing you away from this wasteland humanity. This sounds like Blood of the Nations if a female took over the vocals. This record just shocked me that it really delivered so much attack and gave me a different slice of the female fronted band. This is a very heavy attack that is also well thought out and very intensely passionate. I really cannot say enough praise for this record. This is what I expected from Arch Enemy, and I got out of the band that I hope people take notice of.”

EXTREME UNDERGROUND MUSIC ZINE:


“Dying  Goregeous  Lies  plays  a  style  of  thrash  metal  that  is  very  heavy,  melodic  and  old  school  sounding  and  also  adds  in  a  touch  of  traditional  metal  to  make  this  their  own  style,  the   production  sound s very  professional  while  the  lyrics  cover  real  life  themes.

In  my  opinion  Dying  Gorgeous  Lies  are  a  very  great  sounding  mixture  of  thrash  and  heavy  metal  and  if  you  are  a  fan  of  those  musical  genres,  you  should  check  out  this  band.”

MYREVELATIONS.DE:


„Hier kann man als Metaller und Anhänger gepflegten Thrash-Metals nichts verkehrt machen.“

DARK-NEWS.DE:


„Es ist eine unglaubliche Stimmleistung, die Lisa hier erbringt! […]

Wir haben es hier mit äußerst talentierten Künstlern zu tun, die ihre Techniken beherrschen.“

Eternal Terror (Nor):


"...while vocalist Lisa ‘Liz Gorgeous' Minet has a slightly raspy delivery that can be a clearer version of Sabrina from Holy Moses if taken through the James Hetfield school of fierceness...."

 

"...Expect guitar workouts from Bernd Stübinger and Marcel Völkel that rival a lot of Bay Area greats like Metallica and Heathen..."